REduce
PLASTIC

Die Schwarz Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, die Verwendung von Plastik in allen Unternehmensbereichen zu hinterfragen und sinnvoll zu reduzieren. 

Dafür wird der Einsatz alternativer Materialien überprüft und Plastik in internen Prozessen und Räumlichkeiten nach Möglichkeit eingespart. Auch externe Shareholder wie Lieferunternehmen werden aktiv zur Plastikreduktion aufgefordert.

WIR VERzichten WO
IMMER MÖGLICH UND
NACHHALTIG Auf
PLASTIK

TSCHÜSS
PLASTIKTÜTE

Lidl und Kaufland verabschieden sich von der Einwegplastiktüte – nicht nur in Deutschland.

Bereits vor zwei Jahren übernahm Lidl in Deutschland freiwillig die Vorreiterrolle und listete Standard-Plastiktüten mit einer Dicke zwischen 15 und 50 Mikrometer in allen 3.200 Filialen aus, Kaufland folgte in 2019. Mittlerweile gibt es in über 20 Ländern keine Einwegtragetaschen mehr zu kaufen, die sukzessive Auslistung in den restlichen Ländern der Handelssparten erfolgt bis Ende 2019. Lidl und Kaufland setzen stattdessen auf Mehrwegtragetaschen aus zertifizierter Baumwolle oder auf stabile Permanent-Tragetaschen, die durch mehrfache Nutzung nachhaltiger sind.

VITAMINE
GEHÖREN
INS NETZ

Kaufland und Lidl bieten schon jetzt ein breites Sortiment an unverpacktem Obst und Gemüse an. Damit die Produkte einfach und sicher nach Hause transportiert werden können, bieten beide Handelssparten langlebige Mehrwegnetze an. Sie sind bei mehrmaliger Nutzung nachhaltiger als die klassischen durchsichtigen Knotenbeutel. Die Netze aus recyclebarem Polyester tragen bis zu fünf Kilogramm Obst und Gemüse, sind wiederverwendbar und lassen sich bei 30 Grad in der Waschmaschine reinigen. Die Mehrwegnetze von Lidl und Kaufland werden bereits jetzt in vielen Länder angeboten und der Rollout in alle weiteren soll bis Mitte 2020 erfolgen.

DIE OPTIMIERUNG
DER STRETCHFOLIE

Um den Kunststoffverbrauch für Transport und Lagerung bei den Handelssparten weltweit zu verringern, wurde schon 2015 eine schmalere Stretchfolie für die Umwicklung der ein- und ausgehenden Waren eingeführt.

Bei einer internationalen Bedarfsmenge bei Lidl von circa 3,1 Millionen Rollen pro Jahr sind die Auswirkungen dieser zunächst scheinbar kleinen Veränderung enorm. Die Maßnahme spart etwa 524 Tonnen Kunststoff jährlich. Zudem ist die Stretchfolie zu 100 Prozent recyclingfähig. 

DIE VERWENDUNG
DER KORDEL

Für die Kommissionierung von Obst und Gemüse vom Fruchthof Nagel kommt bei Lidl Deutschland statt der Stretchfolie eine Kordel zum Einsatz. 

Dadurch können jährlich circa 85 Prozent des Folienverbrauchs in der Obst- und Gemüsekommissionierung eingespart werden und der Kunststoffbedarf um ca. 428 Tonnen gesenkt werden.

Als weiteres Beispiel für die Reduktion von Plastik in der Schwarz Gruppe lassen sich die dünner gewordenen Brotbeutel bei Lidl INT anführen. Diese Maßnahme aus 2018 minimiert den jährlichen Plastikbedarf zusätzlich um etwa 394 Tonnen.

Die Gesamtersparnis an neuwertigem Plastik durch Stretchfolie, Kordel und Brotbeutel entspricht mit jährlich 1346 Tonnen ungefähr dem Gewicht von 7 Blauwalen oder 673 Giraffen. 

Hier erfahren Sie mehr über nachhaltiges Verpackungsdesign:

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