REmove
PLASTIC

Die Schwarz Gruppe kooperiert mit verschiedenen Initiativen und Organisationen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Eintrag von Plastikabfall in die Umwelt zu verhindern oder Plastik aus Flüssen, Seen, dem Meer und an Land zu beseitigen.

Während auf jeden Menschen bereits etwa 700 Plastikteile in den Weltmeeren kommen, gehen die Probleme mit dem langlebigen Wertstoff noch weit darüber hinaus. Wo immer Ökosysteme unter dem Einfluss achtlos entsorgter Kunststoffe leiden, sollten geeignete Beseitigungsmaßnahmen ergriffen werden.

WIR UNTERSTÜTZEN Bei
der BESEITIGUNG VON PLASTIKMüll AUS DER
UMWELT.

WERTSTOFFE AM
FALSCHEN ORT

Dabei legt das Unternehmen großen Wert darauf, dass die lokalen, regionalen oder auch globalen Projekte ganzheitlich gedacht sind und das gesammelte Material später eine nachhaltige und sinnvolle Verwendung findet. Schließlich sind Abfälle lediglich Wertstoffe am falschen Ort. Entsprechend bietet die Schwarz Gruppe nicht nur finanzielle Unterstützung an, sondern stellt den Projektpartnerinnen und -partnern zudem ihre Expertise zur Verfügung.

SEEHAMSTER BEFREIEN FLÜSSE IN INDONESIEN
VON ABFALL

Gemeinsam mit der Umweltorganisation One Earth – One Ocean e.V. (OEOO) und dem lokalen Spezialisten für Abfall- und Kreislaufwirtschaft PT Wasteforchange Alam Indonesia (W4C), hat die Schwarz Gruppe ein Flussreinigungsprojekt im indonesischen Bekasi ins Leben gerufen. Durch das gemeinsame Projekt soll der Abfalleintrag in die Weltmeere reduziert werden.

Das Projekt startet Mitte 2020 und ist über einen Zeitraum von drei Jahren geplant. Mit Hilfe von „SeeHamstern“ werden die Flüsse und Uferbereiche in Bekasi abschnittsweise von Abfällen befreit. „SeeHamster“ sind eigens für die Beseitigung von Abfall aus Flüssen konzipierte Katamarane, welche mit einem Elektromotor ausgerüstet sind und über Photovoltaik geladen werden können.

Die Schwarz Gruppe wird das gesamte Projekt finanzieren, zu dem unter anderem die SeeHamster und entsprechende Ausrüstungen, Schulungen von Projektbeteiligten sowie das Recycling der eingesammelten Kunststoffe gehören. Zudem bringt die Unternehmensgruppe ihr umfassendes Know-How und Netzwerk im Bereich Plastik ein. Perspektivisch soll das gesamte Projekt an lokale Akteure übergeben werden und so unter anderem Arbeitsplätze vor Ort schaffen.

OEOO
W4C

PROJEKTVERKÜNDUNG IN INDONESIEN

ALS TEIL DER SCHWARZ GRUPPE UNTERSTÜTZT PREZERO DAS WWF-MEERESSCHUTZ-PROGRAMM

© Heide Kerber / ISOE
© Heide Kerber / ISOE
© Heide Kerber / ISOE

Die Bergung und Verwertung von Geisternetzen fokussiert sich auf die Ostsee. In Zusammenarbeit mit Fischern bergen professionelle Tauchteams die abgesunkenen Fischernetze, die anschließend in verschiedenen Versuchsreihen auf ihre Verwertungsmöglichkeiten getestet werden.

pre zero

Die in 2015 gestartete Kooperation widmet sich folgenden zwei Herausforderungen und wird von PreZero nicht nur finanziell, sondern auch fachlich unterstützt:

Die Vermeidung und Entsorgung von Plastikmüll in Südostasien setzt in Vietnam an.

In den hochsensiblen Meeresschutzgebieten und Nationalsparks der Insel Phu Quoc werden Müllvermeidungsmaßnahmen im Touristiksektor und der mittelfristige Aufbau eines Abfallmanagementsystems vorangetrieben. In der Provinz Long An, im nördlichen Teil des Mekong Deltas, bringt PreZero seine fachliche Expertise bei der Installation von Systemen zur Verwertung von Abfällen und Wertstoffen ein.

© Wolf Wichmann
© Wolf Wichmann
© Wolf Wichmann

GEISTERNETZBERGUNG IN DER OSTSEE

PROJEKT
STOP

Mit der Beteiligung an „Project STOP“ unterstützt die Schwarz Gruppe seit März 2019 ein Projekt, das bereits den Eintrag von Plastikabfällen in die Ozeane verhindert. Zusammen mit betroffenen Städten entwickelt die 2017 gegründete Initiative effektive Wertstoffmanagementsysteme und hilft mit Geldern und Expertise bei ihrer Realisierung. 

Das erste Projekt startete im April 2018 in Muncar, einer Küstenregion in Indonesien, zwei weitere Partnerstädte, Pasuruan und Jembrana, kamen Ende 2019 hinzu. Neben den positiven Effekten für die Umwelt profitiert die lokale Bevölkerung dabei auch von den entstehenden Arbeitsplätzen.

Um die Potenziale der Projekte hinsichtlich der technischen Möglichkeiten und Recyclingprozesse bewerten zu können, herrscht reger Austausch mit den Arbeitsgruppen von REcycle und REdesign.
Ihr Know-How ist für die Machbarkeitsstudien mitunter unverzichtbar. 

Hier erfahren Sie mehr über die Forschungs- und Aufklärungsarbeit zum Thema Plastik:

REsearch

REdesign