REDUZIEREN UND RECYCELN.
Frau kauft Obst in Mehrwegtasche ein.

Transporthilfen für Kunden

Alternativen zu Plastik im nachhaltigen Einzelhandel

Nicht nur den Weg der Waren in die Filiale, sondern auch von dort zu unseren Kunden nach Hause nehmen wir in den Blick

 

Für den sicheren und hygienischen Transport der Einkäufe war noch bis vor kurzem die Einwegplastiktüte das Mittel der Wahl. Allerdings beträgt die durchschnittliche Nutzungszeit einer Einwegtragetasche lediglich 25 Minuten und oft wird sie direkt nach dem Gebrauch wieder entsorgt.

 

Diesem Missverhältnis haben Lidl und Kaufland den Kampf angesagt. Seit 2019 sind in den Filialen keine Einwegplastiktüten mehr erhältlich. Stattdessen stehen Papiertragetaschen oder Mehrfach-Tragetaschen aus Baumwolle und Kunststoff sowie stabile Permanent-Tragetaschen als Wahlmöglichkeiten zur Verfügung. Alle Optionen sind bei mehrfacher Nutzung nachhaltiger für die Umwelt.

In Mehrwegnetze verpacktes Obst und Gemüse wird in Filiale gewogen.

Auch beim Obst- und Gemüse, wo Kaufland und Lidl schon heute ein breites Sortiment an unverpackten Sorten im Angebot führen, können Kunden auf Alternativen zurückgreifen. Damit die Produkte sicher und hygienisch nach Hause transportiert werden können, bieten beide Handelssparten in allen Ländern langlebige Mehrwegnetze an.

 

Sie sind bei mehrmaliger Nutzung nachhaltiger als die klassischen durchsichtigen Knotenbeutel. Die Netze aus recyclebarem Polyester tragen bis zu fünf Kilogramm Obst und Gemüse, sind wiederverwendbar und lassen sich bei 30 Grad in der Waschmaschine reinigen. Wer nicht auf die langlebige Alternative umstellen möchte, hat noch immer die Möglichkeit auf die recyclingfähigen Knotenbeutel für Obst und Gemüse zurückzugreifen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, seine Waren lose und gänzlich unverpackt mit nach Hause zu nehmen.

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